Was ist psychotherapeutische Online-Beratung?

Die Online-Beratung ist das Gespräch mit dem Psychotherapeuten per Videotelefonie. Sie ist demnach keine klassische Psychotherapie. Es lassen sich jedoch mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen beiden Verfahren finden. Inhaltlich gibt es große Überschneidungen und ein großer Anteil der Methoden lässt sich auch per Video gut durchführen. Die Sitzungen können räumlich und zeitlich sehr flexibel geplant werden und lassen sich in fast jeden Alltag integrieren. Natürlich gibt es aber auch Unterschiede. Bestimmte Methoden müssen angepasst werden, der Raum kann weniger gut genutzt werden und Gestik und Körperhaltung sind weniger präsent. Auf der anderen Seite bietet der Online-Kontakt aber auch neue Möglichkeiten der Interaktion (Arbeitsblätter, Whiteboard, Chatfunktion usw.).

Was brauche ich für die Teilnahme?

Für die Videotelefonie ist ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet, Smartphone) mit Kamera und Mikrofon notwendig. Nutzen Sie vorab gerne den Gerätetest, um die Eignung Ihrer Technik zu überprüfen.

Grenzen der Online-Beratung

Nicht immer ist eine Online-Beratung das Mittel der Wahl. Bei akuten psychischen Krisen und schwerwiegenden psychiatrischen Syndromen ist eine ambulante oder stationäre psychotherapeutische Versorgung angemessen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an einen Psychotherapeuten vor Ort oder an Ihren Hausarzt.

Ablauf

Bitte kontaktieren Sie mich über das Kontaktformular. Ich antworte Ihnen zeitnah um einen ersten unverbindlichen und kostenfreien Kennenlerntermin (ca. 10 Min.) zu vereinbaren. Dieses Erstgespräch kann telefonisch oder per Videochat stattfinden. Hier wird Ihr individueller Bedarf erhoben und die Form der zukünftigen Beratung besprochen. Denkbar sind wöchentliche Termine zu einem festen Zeitpunkt, aber auch längere oder unregelmäßige Zeitabstände sind möglich. 

Honorar und Kostenübernahme

Das kurze, unverbindliche Erstgespräch ist kostenfrei.

Für Privatpatienten und Selbstzahler:

Die Honorarhöhe richtet sich nach der GOP (Gebührenordnung für Psychotherapeut*innen). Um sicher zu gehen, welche Kosten Ihre Krankenkasse übernimmt, rufen Sie am besten bei Ihrer privaten Krankenkasse bzw. Beihilfe an.

Die ersten fünf Sitzungen (“probatorische Sitzungen”) können zumeist ohne Antrag beim Kostenträger durchgeführt werden. Ab der 6. Sitzung ist in der Regel eine Antragstellung bei der privaten Krankenkasse oder Beihilfe erforderlich, bei der ich sie gerne unterstütze.

Als Selbstzahler ist die Abrechnung Ihrer Online-Termine am unkompliziertesten. Es ist keine Antragstellung für Kostenübernahme notwendig und die Krankenkasse wird in keiner Form beteiligt. Bei Berufsbezug ist auch das steuerliche Absetzen der Leistung denkbar.

Für gesetzlich Versicherte:

Eine Kostenübernahme durch gesetzliche Kassen ist aktuell leider nicht möglich. Sie können aber gerne als Selbstzahler einen Termin bei mir vereinbaren.